Schwingungs­technik

Schwingungen in Gebäuden entstehen immer wieder, sei es durch Straßen- und Schienenverkehr, Baustellenbetrieb, Maschinen, Industrieanlagen oder Sprengungen. Sie können zu Schäden an Bauwerken, aber auch zur Belastung von Menschen führen. Maßnahmen zum Erschütterungsschutz bewirken, dass sich die über den Boden ausbreitenden Schwingungen nicht in anderen Objekten ausbreiten können.

Seit vielen Jahren haben wir einen Schwerpunkt in der Berechnung von Schwingungen an Gebäuden herausgebildet. Wir erstellen Schwingungsmessungen, baudynamische Simulationsrechnungen und Prognosen, um das Risiko von Erschütterungen zu erkennen und dem entgegen wirken zu können. In unseren Lösungskonzepten entwickeln wir daher Maßnahmen, um Erschütterungen nachhaltig zu reduzieren. Kleinflächig ausgeführte Fundamente schützen Gebäude gegen Bodenwellen und schaffen damit die Grundlage für eine sichere Bauplanung.

Als beratende Ingenieure für Schwingungstechnik beurteilen wir die Schädlichkeit von Erschütterungen nach den Erschütterungsrichtlinien des Länderausschusses für Immissionenschutz nach den Normen DIN 4150 und DIN 45669 und bewerten Schadenfälle infolge von Erschütterungseinwirkung.

Spezielle Berechnungen sind im Rahmen der Gründung von Maschinenfundamenten oder beim Rückbau von Gebäuden durch eine Sprengung durchzuführen, um Maschinen bzw. umliegende Objekte vor den Schwingungen zu schützen und damit Schäden, wie auch juristische Folgen, zu verhindern.

Unser Leistungsportfolio umfasst überdies:

• dynamische Berechnungen
• Erdbebenberechnungen
• Stoßbelastungsprognosen, bspw. von Schiffsstößen
• Schwingungsberechnungen für Türme und Kirchtürme
• Berechnung und Dimensionierung von Schwingungstilgern (herstellerunabhängig)