Stahlbau

Stahlbetonbau in Hamburg
Für unsere Auftraggeber übernehmen wir bei Stahlbauprojekten die komplette Objekt- und Tragwerksplanung. Wir führen statische Berechnungen sowie Rohrstressberechnungen durch und zeigen uns für die Schwingungstechnik verantwortlich. Zudem erbringen wir sämtliche bauphysikalische Nachweise zu Wärme- und Klimaschutz, Brand- und Schallschutz und führen als Sachkundige die Prüfung nach WHG/VAwS für Dichtflächen wassergefährdender Stoffe durch.

Stahlbau
Stahlkonstruktionen zeichnen sich vor allem durch übersichtliche Planungszeiten, kurze Montagezeiten und hohe Flexibilität aus. Der Stahlbau findet dabei – insbesondere im Industriebau, wie auch im Brückenbau – häufig Verwendung wenn es gilt, unter gesamtwirtschaftlichen Gesichtspunkten optimale Lösungen zu schaffen.

Dipl.-Ing. Hermann Deimling, der Begründer des Ingenieurbüros KramerAlbrecht, zählt zu den Stahlbau-Pionieren Deutschlands. Als Mitarbeiter von Eduard Züblin wandte Hermann Deimling als einer der Ersten das neue Verfahren in Norddeutschland an. Als die erste Stahlbetondecke Hamburgs in der Rathausapotheke betoniert wurde, weigerten sich die Bauarbeiter aus Skepsis gegenüber dem neuen Verfahren gar, die Schalungsstützen zu entfernen, so dass Hermann Deimling schließlich selbst Hand anlegen musste.  Zu den wegweisenden großen Stahlbauprojekten, an denen Hermann Deimling arbeitete, gehörte die Gründung des Hamburger Hauptbahnhofs im Jahre 1902 auf 800 Stahlbetonrammpfählen.

Stahlbeton zählt mittlerweile zu den meist verwendeten Baustoffen in Deutschland. Er vermag Zugspannungen optimal auszugleichen und zeichnet sich durch eine hohe Gesamttragfähigkeit aus. Der Verbundstoff aus Beton und Bewehrungsstahl verfügt über einen hohen Feuerwiderstand und gilt daher gemeinhin als nicht brennbar. Zum Einsatz gelangt Stahlbeton überwiegend bei Boden- und Deckenplatten, Stützwänden, Stütz- oder Brückenpfeilern.