Geschichte

Eine mehr als 100-jährige Geschichte bildet den Hintergrund unseres Ingenieurbüros für das Bauwesen.

1910 begann es mit dem Stahlbeton-Pionier Hermann Deimling, der sich mit der Pfahlgründung des Hamburger Hauptbahnhofs einen Namen gemacht hatte.

1928 zog Hermann Deimling in das Kontorhaus „Klosterburg“ am Glockengießerwall 1.

1946 traten Fritz Kramer und Heinrich Gütersloh in das Ingenieurbüro von Hermann Deimling ein. Mit Fritz Kramer begann auch die Prüfingenieur-Tätigkeit.

Seit 1994 ist Dipl.-Ing. Friedhelm Albrecht Partner im Ingenieurbüro.

2007 Prof. Dr.-Ing. Helmut Kramer scheidet aus Altersgründen aus der Geschäftsleitung aus.

Umfirmierung in Prof. Dr.-Ing. Helmut Kramer Dipl.-Ing. Friedhelm Albrecht Ingenieurgesellschaft mbH & Co. KG – später
KramerAlbrecht Ingenieurgesellschaft mbH & Co. KG.

2009 eröffnet KramerAlbrecht eine Niederlassung später als eigenständige Firma in Abu Dhabi, Vereinigte Arabische Emirate.

2010 feiert die KramerAlbrecht 100. Geburtstag.

Seit 2014 ist Prof. Dr.-Ing. Klaus-Peter Mahutka Partner im Ingenieurbüro.

Vertrauen verpflichtet: Jahrzehntelange Kundentreue

Der Kontakt zu einigen der größten Industriekunden, für die wir heute tätig sind, wurde bereits vor Jahrzehnten geknüpft. So baute Hermann Deimling schon für die ADM Hamburg, als sie noch Oelmühle bzw. Hansa-Mühle hieß. Fritz Kramer stellte den Kontakt zur Esso-Raffinerie her und die Zusammenarbeit mit der Phoenix wurde von Heinrich Gütersloh eingeleitet.

Dipl.-Ing. Hermann Deimling (1872-1960) zählt zu den Stahlbeton-Pionieren in Deutschland. Als er 1910 das Unternehmen gründete, war das Bauen mit dem Verfahren eines Verbundwerkstoffs aus Beton und Stahl wenig verbreitet.

Als Mitarbeiter von Eduard Züblin wandte Hermann Deimling als einer der Ersten das neue Verfahren in Norddeutschland an. Zu den wegweisenden großen Stahlbetonbauprojekten, an denen Hermann Deimling arbeitete, gehörte die Gründung das Hamburger Bahnhofs 1902 auf 800 Stahlbetonrammpfählen. Als für die Rathausapotheke die erste Stahlbetondecke in Hamburg betoniert wurde, weigerten sich die Bauarbeiter aufgrund mangelnden Vertrauens gegenüber dem neuen Verfahren, die Schalungsstützen zu entfernen. Hermann Deimling musste eigenhändig aktiv werden.

Schon wenig später gehörte das Verfahren des Stahlbetonbaus zu den Standardverfahren im deutschen Bauwesen.