Erschütterungen durch Baustellenbetrieb, Straßenverkehr, Schienenwege und Industrieanlagen breiten sich über den Boden aus, werden über die Fundamente in benachbarte Gebäude übertragen und versetzen dort die Geschossdecken in Resonanzschwingungen.
Solche Einwirkungen (Immissionen) sind nicht nur schädlich für Bauwerke (Rissbildung), sondern auch unzumutbar für deren Bewohner (Vibrationen und sekundärer Luftschall). Deshalb fordert das Bundesimmissionsschutzgesetz die Einhaltung von Grenzwerten für Erschütterungsimissionen.
Erschütterungsschutz an Bauwerken ist ein Spezialgebiet Beratender Ingenieure für Schwingungstechnik, zu denen wir gehören. Schwingungsmessungen und baudynamische Simulationsrechnungen liefern die Grundlage für qualifizierte Bauplanung, durch die Erschütterungen prognostiziert und reduziert werden können. Das gilt z.B. auch für Sprengungen.
Beispiel:
Hochhaus-Sprengung (mit Videoclip)
Wir beraten Sie gerne in allen Fragen der Schwingungstechnik.
Ohne Erschütterungsschutz schwingen die Geschossdecken in Resonanz mit den Bodenwellen.

- Wohnhaus neben U-Bahn, Billstedt
Bei gutem Boden Isolierung durch kleine Fundamentflächen

- Schulgebäude, S-Bahn Königstraße
Zusätzliche Schutzmaßnahme mit Kunststoffmatten

- Wohngbäude, S-Bahn Hasselbrookstraße
Einsatz von Stahlfedern bei extremen Bedingungen