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Erschütterungsschutz für Menschen und Bauwerke

Erschütterungen durch Baustellenbetrieb, Straßenverkehr, Schienenwege und Industrieanlagen breiten sich über den Boden aus, werden über die Fundamente in benachbarte Gebäude übertragen und versetzen dort die Geschossdecken in Resonanzschwingungen.

Risse und Belästigungen vermeiden

Solche Einwirkungen (Immissionen) sind nicht nur schädlich für Bauwerke (Rissbildung), sondern auch unzumutbar für deren Bewohner (Vibrationen und sekundärer Luftschall). Deshalb fordert das Bundesimmissionsschutzgesetz die Einhaltung von Grenzwerten für Erschütterungsimissionen.

Wir erstellen hierzu Prognosen und Planungen

Erschütterungsschutz an Bauwerken ist ein Spezialgebiet Beratender Ingenieure für Schwingungstechnik, zu denen wir gehören. Schwingungsmessungen und baudynamische Simulationsrechnungen liefern die Grundlage für qualifizierte Bauplanung, durch die Erschütterungen prognostiziert und reduziert werden können. Das gilt z.B. auch für Sprengungen.
 
Beispiel: Hochhaus-Sprengung (mit Videoclip)
 
Wir beraten Sie gerne in allen Fragen der Schwingungstechnik.
Ohne Erschütterungsschutz schwingen die Geschossdecken in Resonanz mit den Bodenwellen.

3 Techniken für den Erschütterungsschutz:

Wohnhaus neben U-Bahn, Billstedt

1. Bodenfederung

Bei gutem Boden Isolierung durch kleine Fundamentflächen
Schulgebäude, S-Bahn Königstraße

2. Isoliermatten

Zusätzliche Schutzmaßnahme mit Kunststoffmatten
Wohngbäude, S-Bahn Hasselbrookstraße

3. Federelemente

Einsatz von Stahlfedern bei extremen Bedingungen